b4p trends zu guten Vorsätzen 2019: Gesünder, nachhaltiger und analoger leben!

Den Deutschen mangelt es für 2019 nicht an guten Vorsätzen. Rund 94 Prozent von ihnen wollen laut der neuen b4p trends in diesem Jahr etwas an ihrem Leben ändern. Zu einem nachhaltigen Lebensstil gehört für viele dabei neben Sport und guter Ernährung auch Digital Detox und mehr Umweltbewusstsein –  so die Studie der Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK)*.

Digital Detox – lieber blättern statt tappen und scrollen

Sich häufiger aus der schnelllebigen, digitalen Welt ausklinken und mehr den Büchern, Zeitschriften und Zeitungen widmen, steht für 39 Prozent auf der Tagesordnung. Smartphone, Tablet und Co. ganz bewusst bei Seite zu legen, hat sich rund ein Drittel der Befragten (28%) vorgenommen. Gerade die jüngere Zielgruppe zwischen 16 und 29 Jahren (40%) möchte sich aktiv dem digitalen Konsum von Facebook, Instagram und WhatsApp entziehen und stattdessen lieber eine informative und unterhaltsame Zeitschrift, ein gutes Buch oder die Tageszeitung in die Hand nehmen (39%).

Blitzdiäten sind Out, mehr Sport und weniger Fleisch In

Während früher kurzfristige Veränderungen für ein ruhiges Gewissen sorgen sollten, steht 2019 der nachhaltige und grundlegende Wandel von Lebensgewohnheiten im Fokus. Statt auf die  Schlank-in-2-Wochen-Blitzdiät setzen die Befragten auf einen gesünderen Lebensstil (81%) mit einer ausgewogenen Ernährung (62%) und viel Bewegung (52%). Vor allem bei den Jüngeren ist Sport ein Thema, wohingegen die Älteren lieber auf Fleisch und Alkohol verzichten. 30% aller Befragten wollen im neuen Jahr weniger Fleisch essen. Den Klassiker „mit dem Rauchen aufhören“ nehmen  sich nur noch 10 Prozent zu Herzen, was wohl auch an den rückläufigen Raucherzahlen liegt.

Vermeidung von Plastik- und Verpackungsmüll immer bedeutsamer

Neben einer gesünderen Lebensweise steht Nachhaltigkeit in Bezug auf Umweltschutz weit oben auf der Liste. 78% der Befragten wollen ihr Umweltverhalten ändern und sagen den Plastikmüll- und Verpackungsbergen den Kampf an (63%). Insgesamt spielt auch das Alter der Befragten für die Motivationsfaktoren eine große Rolle. Während die jüngere Zielgruppe mittels Stressreduktion (67%), einem gesundem Lebensstil (67%) und einem bewussten Konsum (65%) vernünftiger leben will, setzen die 30 bis 49-jährigen auf mehr Zeit für sich (64%) und mehr Ruhe (62%). Die Zielgruppe 50+ wiederum möchte weniger Verpackungs- und Plastikmüll (74%) erzeugen und achtsamer (70%) leben. In einem sind sich aber alle einig: Ein gesunder Lebensstil ist langfristig essentiell für ein gesundes und fittes Leben und daher der wichtigste Vorsatz für 2019.

Rund die Hälfte hält durch

Bei mehr als der Hälfte derer, die sich schon mal mindestens einen Vorsatz gesetzt haben, hat es funktioniert: Sie konnten langfristig ihr Leben ändern und alte Gepflogenheiten ad acta legen. 17% wiederum versuchen es zwar, scheitern dann aber aus Gewohnheit und fallen in alte Verhaltensmuster zurück. Ein kleiner, aber feiner Teil der Befragten, 41 Personen (4%), ist übrigens mit seinem Leben vollkommen zufrieden und hat sich daher fürs neue Jahr nichts vorgenommen.

 

Weitere Infos zur neuen b4p trends-Studie inklusive zahlreicher weiterer Aspekte finden Sie unter b4ptrends.media (www.gik.media/b4p-trends/)

*Basis: n=1.020 Personen, repräsentativ für die deutsche Online-Gesamtbevölkerung gewichtet nach Alter, Geschlecht, Bildung laut ma Presse 2018 (Onliner in den letzten 3 Monaten).
Befragungszeitraum: 02.01. – 09.01.2019

 

Mehr zu b4p trends
Der Studien-Satellit best for planning trends (b4p trends) bietet die Möglichkeit, binnen weniger Wochen Daten zu hochaktuellen Themen rund um Mediennutzung, Produktneuheiten und Konsumverhalten zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig prüft die GIK so, wie relevant aktuelle Entwicklungen sind, schätzt damit das Potential für die Hauptstudie b4p ab und hält diese auf dem neuesten Stand. Die Studienergebnisse der b4p trends werden per Online-Befragung in 6 bis 10 Wellen pro Jahr erhoben. Stichprobe und Grundgesamtheit: ca. n=rund 1.000 Fälle je Welle, repräsentativ für die deutsche Online-Gesamtbevölkerung ab 16 Jahren.

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